Meine Meinung!
Politik und Religion sind die streitbarsten Themen, die es gibt. Im Blog von Roman schreibe ich immer längere Kommentare über meiner Meinung nach verfehlte Einstellungen und auch sehr gefährliches Halbwissen.
Grundsätzlich hatte ich mir vorgenommen Politik nicht zum Gegenstand dieses Blogs zu machen, jedoch sehe ich substantielle Rechte unserer Bevölkerung durch bestimmte Strömungen gefährdet. Ich möchte nun nicht mein eigenes Medium für Meinungsmache in der Form benutzen, dass ich jetzt hier Ideologien ganz ungefragt verbreite. Vielmehr möchte ich vielmehr auf politische Strömungen aufmerksam machen, die im Blog von Roman eben besprochen werden.
Der geneigte Leser soll die Wahl haben, zu klicken oder es sein zu lassen, alles andere wäre nur purer Politikspam.
Entscheidet selbst.
Update: Roman machte mich eben auf etwas aufmerksam. Natürlich steht auf Roman´s Blog kein rechter Scheiß. Vielmehr setzt er sich recht anschaulich mit den Meinungen gerade unserer linken Politiker auseinander. Mein Post bezieht sich, das möchte ich nochmals unterstreichen, auf die Kommentare, die sich an den Beitrag anschließen. Jeder kann und soll dort seine Meinung äußern. Mir geht es um ein substantielles Wissen gerade über die Grundlagen, die Deutschland zu dem machen, was es heute ist.
Selbstreflektion
Ich bin nicht so alt, gerade mal 27 Lenze. Für so manche ein Traum. Aber trotzdem passiert es mir immer öfter. Diese kleinen, der Windel gerade einmal entsprungenen Pimpfe, erzählen mir was richtig ist und wo es lang geht.
An sich ist über das Teilen von Lebenserfahrung ja nichts auszusetzen, jedoch sollte man dafür auch dieselbige besitzen. Immer wieder erzählen mir jedoch pickelbesetzte Mondgesichter wie ich jedoch mein Leben zu leben habe. Der Erfahrungsschatz speisst sich dabei aus 2 Stunden Erdkunde und Sozialwissenschaften pro Woche.
Ich muss gestehen, ich kann sehr schlecht damit umgehen, da ich zum einen sicherlich selbst viele Weisheiten in diesem Alter zum besten gegeben habe. Aber auf der anderen Seite raubt mir die Arroganz mit der Lebenslügen unserer einschlägigen Soziopathen präsentiert werden schlicht weg den Atem.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in einer Art Übergang bin, vom Twenty irgendwas zum irgendwas danach, aber kann ich mir so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen? Soll ich mir von Menschen die Welt erklären lassen, die mit der Mauer ihren Hinterhof Bolzplatz verbinden?!
Andererseits hatte ich damals den gleiche Anspruch, aus dem ich aber auch sehr vieles für mein heutiges Leben ableiten konnte, nicht nur Interessen, sondern auch Wissen. Viele Leute setzten sich mit meinen Meinungen mühseelig auseinander und formten mich zu dem was ich heute bin.
Ich kann mich nicht entscheiden, aber ich tendiere gegen die Arroganz, hin zur Kommunikation…
Bier und Bratwurst als Nebenkosten
Wunderbar! Neben Strom, Gas, Wasser, Hausreinigung können jetzt auch Bier und Bratwurst in den Nebenkosten erscheinen, so urteilt zumindest ein Münchner Gericht.
Im speziellen Fall hatte ein Mieter gegen eine Nebenkostenabrechnung geklagt, in der das Maß Bier und der halbe Hahn vom Vermieter abgerechnet wurden, die dieser seinem Hauswart zur Wies´n Zeit spendiert hatte. Der klagefreudige Kläger empfand seinen Anteil an den 15€ als ungerechtfertigt und suchte sein Glück vor Gericht.
Das Gericht hatte jedoch ein Herz für Hausmeister und entschied, dass solche Gratifikation üblich sein und das es beim nächsten Mal auch ruhig zwei Maß sein dürften.
Ob der Kläger in die Berufung geht ist leider nicht übermittelt. Ich frage mich wie viele 15€ Klagen deutsche Gerichte beschäftigen.
Via immowelt.de
Ning sammelt 60 Mio $ ein, weil man dann besser schläft..
Ein stattliche Finanzspritze hat Metanetwork Betreiber Ning von Investoren eingesammelt. Im Blog von Mark Andreesen lese ich, dass man sich auf eine post Money Bewertung von 560.000.000$ geeinigt hat (pre Money 500 Mio).
Heißt wohl, dass der neue Investor rund 11% der Anteile erhält. Ganz nett würde ich sagen.
Weiter liest man, dass man die Kohle eigentlich nicht gebraucht hätte um bis in den grünen Bereich zu kommen aber, dass es sich mit einem vollen Konto ja besser schläft.
Welchen Einfluss die Nachricht auf den Schlaf der Betreiber ähnlicher Plattformen in D hat weiß ich nicht.
Bundesliga Vereine im Online Test: Deutscher Meister ist Eintracht Frankfurt
Der sportliche Teil der Bundesliga Saison neigt sich dem Ende entgegen, die Meisterschaft ist den Bayern nicht mehr zu nehmen. Während sportlich mehr oder weniger alles klar ist, kämpfen die Vereine Online die Sommerpause durch. Die Internetpräsenzen der Clubs sind inzwischen zu Reichweitenstarken Sprachrohren geworden. So schlagen in der Rangliste der agof (so eine Art Kundezählung für Internetseiten) die Seiten von Borussia Dortmund und dem Hamburger SV das Wirtschaftsnachrichten Dickschiff wiwo.de und der 1.FC Kaiserslautern putzt den VFL Bochum vom Platz, was im wirklichen Leben zurzeit eher unwahrscheinlich ist.
Wir haben uns die Clubs der ersten und zweiten Liga mal zur Brust genommen und geschaut wie die Kicker im digitalen Wettbewerb abschneiden? Wir haben alle Seiten dem Seitwert-Test unterzogen. Seitwert ist ein kostenloser Service der den Internetseiten auf die Bits schaut . Seitwert prüft Relevanz bei Suchmaschinen, vergleicht Zugriffszahlen usw.
Inspiriert hat uns eine ähnliche Auswertung von zweinull.cc bei der ein Blick auf die social Network Szene geworfen wurde.
|
1. Bundesliga |
||||
|
Rang |
Vereinsname |
URL |
Seitwert |
Platz in BL-Tabelle |
|
1 |
Eintracht Frankfurt |
46,58 |
8 |
|
|
2 |
Werder Bremen |
43,82 |
2 |
|
|
3 |
FC Bayern München |
42,6 |
1 |
|
|
4 |
VFB Stuttgart |
42,55 |
5 |
|
|
5 |
Hannover 96 |
42,47 |
9 |
|
|
6 |
Borussia Dortmund |
42,47 |
13 |
|
|
7 |
Hertha BSC Berlin |
41,18 |
12 |
|
|
8 |
Hamburger SV |
40,85 |
4 |
|
|
9 |
1. FC Nürnberg |
40,5 |
18 |
|
|
10 |
Arminia Bielefeld |
40,41 |
15 |
|
|
11 |
Bayer Leverkusen |
39,14 |
6 |
|
|
12 |
FC Schalke 04 |
38,31 |
3 |
|
|
13 |
VFL Wolfsburg |
37,43 |
7 |
|
|
14 |
Karlsruher SC |
37,39 |
10 |
|
|
15 |
VFL Bochum |
35,95 |
11 |
|
|
16 |
FC Energie Cottbus |
35,5 |
14 |
|
|
17 |
Hansa Rostock |
33,67 |
16 |
|
|
18 |
MSV Duisburg |
30,67 |
17 |
|
|
Zum Vergleich |
||||
|
AC Milan |
48,93 |
|||
|
Manchester United |
48,18 |
|||
|
Arsenal London |
47,54 |
|||
|
DFB |
45,84 |
|||
|
FC Barcelona |
42,35 |
|||
|
|
||||
|
2. Bundesliga |
|
|||
|
|
||||
|
Rang |
Vereinsname |
URL |
Seitwert |
Platz in Tabelle |
|
1 |
Borussia M’gladbach |
41,79 |
1 |
|
|
2 |
1. FC Köln |
40,95 |
2 |
|
|
3 |
TuS Koblenz |
39,28 |
8 |
|
|
4 |
1. FC K`lautern |
38,26 |
15 |
|
|
5 |
1.FSV Mainz 05 |
37,44 |
4 |
|
|
6 |
TSV 1860 München |
36,7 |
10 |
|
|
7 |
VC Carl Zeiss Jena |
36,06 |
17 |
|
|
8 |
SC Freiburg |
35,95 |
6 |
|
|
9 |
Alemannia Aachen |
35,66 |
7 |
|
|
10 |
SC Paderborn 07 |
34,07 |
18 |
|
|
11 |
FC St. Pauli |
32,76 |
9 |
|
|
12 |
1899 Hoffenheim |
32,51 |
3 |
|
|
13 |
VfL Osnabrück |
30,84 |
13 |
|
|
14 |
SpVgg Greuther Fürth |
30,44 |
5 |
|
|
15 |
Erzgebirge Aue |
30,16 |
16 |
|
|
16 |
Kickers Offenbach |
27,8 |
14 |
|
|
17 |
FC Augsburg |
27,65 |
12 |
|
|
18 |
SV Wehen Wiesbaden |
|
11 |
Ohhh, ich sehe grade, dass Seitwert am Wochenende auch special Rankings eingebaut hat, mit schönen Sortierfunktionen gibt es das ganze dann hier.
Social Entreprenuership - Interview mit Markus Seidel
Ich hab heute aufgeräumt..naja ich bin ehrlich, ich hab was gesucht und was anderes gefunden, ein Interview das ich Mitte 2006 mit Markus Seidel gemacht habe. Irgendwie trifft es bei mir immer noch den Punkt!!
>>
Social Entrepreneurship - Soziale Arbeit als Managementaufgabe
Entrepreneur ist „einer, der etwas in die Hand nimmt“, der “Social Entrepreneur” ist eine Mischung aus Bill Gates und Mutter Theresa: Nicht der Gewinn, sondern der soziale Nutzen steht im Mittelpunkt. Seit 1993 kümmert sich Off Road Kids als eingetragener Verein und Stiftung um Straßenkinder in Deutschland, der Gründer und Vorstandssprecher Markus Seidel wurde im Dezember 2005 für sein Engagement von der Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship, dem Wirtschaftsmagazin “Capital” und The Boston Consulting Group (BCG) als erster „Social Entrepreneur Deutschlands” ausgezeichnet.
Frage 1. Herr Seidel können Sie unseren Lesern die Arbeit von Off Road Kids vorstellen und ihre Beweggründe nennen sich nun seit über 13 Jahren für Kinder in Deutschland zu engagieren?
„Off Road Kids ist das einzige bundesweit wirkende Hilfeangebot für Straßenkinder in Deutschland. Wir betreiben Streetwork-Stationen in Berlin, Hamburg, Dortmund und Köln. Unsere Streetworker fahren – wenn nötig – mit den jungen Ausreißern kreuz und quer durchs Land zu Elterngesprächen und zu Jugendämtern. Neben der Mobilität unterscheiden wir uns von lokalen Angeboten dadurch, dass es bei uns ausschließlich aktive Unterstützung bei der Perspektivensuche und ganz sicher nichts zu essen gibt. Die Straße ist schließlich keine gute Kinderstube. Obendrein betreiben wir ein eigenes Kinderheim, bauen gerade ein zweites Haus und haben eine Beratungshotline für Eltern.
Hintergründe für mein Engagement zugunsten der Straßenkinder gibt es zwei: Einerseits halte ich es für einen untragbaren Zustand, dass es in Deutschland trotz des opulentesten Jugendhilfesystems der Welt Straßenkinder gibt. Andererseits stand ich 1993 vor der Frage, ob wir als engagierte junge Bürger in einem völlig verregelten Bereich wie der Jugendhilfe einen Missstand ändern dürfen oder ob wir nur dazu eingeplant sind, bereits Erschaffenes zu verwalten. Die Antwort darauf ist: Wir dürfen sehr wohl mitgestalten und Veränderungen herbeiführen, brauchen aber Durchhaltevermögen und müssen das nötige Geld selbst mitbringen.“
Frage 2. Herr Seidel im Frühjahr 1993 teilte ihnen das Ministerium für Frauen und Jugend auf ihre Anfrage um Unterstützung mit, „Da es keine Straßenkinder in Deutschland gibt, kann auch kein entsprechendes Hilfsprojekt unterstützt werden“. Hat Sie das eher erschrocken oder zusätzlich motiviert?
„So leicht erschreckt mich nichts. Diese Antwort kam zustande, da es bis dahin keinerlei Informationen zum Thema gab und da es in einem G7-Staat eben keine Straßenkinder geben durfte. Allerdings haben wir bis heute keinerlei finanzielle Unterstützung aus der Staatskasse für unsere Arbeit erhalten. Während vom Bundesjugendministerium 1994 eine Studie beim Deutschen Jugendinstitut in Auftrag gegeben wurde, hatten Unternehmen wie Mannesmann Mobilfunk (heute Vodafone) und Deutsche Bahn längst die drängende Notwendigkeit erkannt, aktiv einzugreifen und unser Hilfesystem aufzubauen. Nach wie vor intensivieren die Vodafone Stiftung Deutschland und die Deutsche Bahn ihr Engagement für uns. Ich bin heute sehr froh, nicht auf die Staatskasse gesetzt zu haben. Wir wären nie an den Start gekommen.“
Frage 3. Zwei Drittel der in Kinderheimen von Off Road Kids betreuten Kinder erreichen ihren Realschulabschluss. Was ist ihr Erfolgsgeheimnis?
„Inzwischen erreichen sogar alle einen Realschulabschluss. Das ist ja schließlich auch kein Hexenwerk. Der frühere Salemer Internatsleiter Bernhard Bueb steht in den Bestsellerlisten mit seinem Buch über Disziplin. Unser pädagogisches Konzept „Herzliche Strenge“ haben wir vor Jahren selbst entwickelt und es zeigen sich durchaus Parallelen zu Buebs Programm. Wir betrachten Jugendhilfe grundsätzlich als wertvolles Stipendium und nicht als gottgegebene Sozialhilfe: Also muss etwas dabei herauskommen. Bei uns ist das eben mindestens der Realschulabschluss und wenn möglich der Schritt an eine höhere Schule. Es geht uns in erster Linie um das Ergebnis der Betreuung. Kurzum: Wir sind zunächst sehr streng und sobald es bei einem Jugendlichen läuft, gibt es mehr Freiheiten. Es nützt diesen Jugendlichen nichts, wenn wir einen Streichelzoopädagogik betreiben und sie anschließend wegen eines verkorksten Lebenslaufes und schwachen Hauptschulabschlusses doch nur in der Sozialhilfe landen. Das ist auch vor dem Steuerzahler nicht zu vertreten. Jugendhilfe kann durchaus einen volkswirtschaftlichen Return garantieren.“
Frage 3. Herr Seidel wie viele Stunden arbeiten Sie pro Woche?
„Alle sagen, es sind zu viele Stunden. Ich arbeite oft auch nachts weiter und am Wochenende. Aber das habe ich mir schließlich selbst eingebrockt. Ich beklage mich nicht; der Erfolgsfaktor stimmt bei uns und ich kann es ja auch jederzeit ändern. Obendrein gibt es auch Freiheiten, die ich mir herausnehme: Wenn der Wind so stark weht, dass man richtig gut windsurfen kann, lasse ich die Arbeit liegen - wenn es irgendwie geht. Und bei Neuschnee gehe ich gerne mal morgens zum Snowboarden in den Schwarzwald. Wer ein Unternehmen gerne führt und erfolgreich sein möchte, wird am Anfang immer einiges an Zeit investieren müssen. Die Kunst ist eher, nicht betriebsblind zu werden.“
Frage 4. Wünschen Sie sich manchmal in einem anderen Bereich unternehmerisch tätig geworden zu sein, vielleicht auch mit Blick auf das eigene Einkommen?
„Ich bin Journalist und habe ein kleines Werbebüro. Beide Tätigkeiten liegen zurzeit so gut wie brach. Gemessen an der Wirtschaft sind die Management-Gehälter in der Sozialarbeit deutlich geringer. Dafür stimmt der Unterhaltungsfaktor. Langweilig wird es mir hier ganz sicher nie. Und jeder Tag bringt irgendeine unglaubliche Überraschung. Allein im Kinderheim könnten wir täglich eine Folge für eine Fernsehserie drehen. Off Road Kids ist sinnvoll, macht mir Freude und füllt mich ziemlich aus. Aber ich kann noch Kapazitäten für andere Vorhaben freimachen.“
Frage 5. Was müsste sich in Deutschland kulturell ändern, damit mehr Menschen „etwas in die Hand nehmen?“
„Die pure Konsumhaltung schläfert uns ein. Das ist der Tod für eine innovative Grundhaltung. Wir würden gut daran tun, künftige Generationen herauszufordern und dazu zu animieren, aktiv mitzugestalten. Wir müssen Hindernisse aus dem Weg räumen. Wer heute noch glaubt, dass unsere noch nicht geborenen – geschweige denn geplanten – Kinder es wortlos hinnehmen werden, dass sie unseren Schuldenberg abtragen müssen, unsere Umweltschäden reparieren dürfen und uns obendrein dafür auch noch mit Rente belohnen sollen, der wird sein blaues Wunder erleben. Ich sehe bei vielen Leuten, dass sie durchaus motiviert sind, etwas zu unternehmen, aber es muss sich lohnen. Sobald es sich wieder richtig lohnt, zu arbeiten und etwas zu unternehmen, läuft der Laden wieder. Dann gibt es auch genügend Freiraum und Energie, sich sozialer Themen anzunehmen. Aber auch das wird sich zukünftig finanziell rechnen müssen, sonst haben wir fast keine Chance, Mitarbeiter mit Unternehmergeist und Managementfähigkeit für den Sozialsektor zu gewinnen.“
Information zu Off Road Kids e.V. finden im Internet unter www.offroadkids.de.
>>
Mal gucken was ich finde wenn ich weiter suche…
1973 gegen 2007, Mann das war echt noch alles anders!
Via Stefan Tueshaus. Als PDF, zum öffnen.
Popula.de
Schon letze Woche konnte man bei den üblichen Verdächtigen über Popula.de lesen.
Die Gründer:
“popula ist ein offener Eventkalender von allen für alle.
Egal ob Party, Konzert oder Kindergeburtstag. Hier findest du was dich wirklich interessiert.”
Nun mal Butter bei de Fische. Durch die Idee wird Wasser nicht Bergauf fließen. Aber das braucht es auch nicht. Es reicht schon aus, wenn es so umgesetzt ist, dass ich als Nutzer XY einmal am Tag den Dienst nutze um mich über o.g. Dinge zu erkundigen. Stelle mir das nach der Beschreibung jetzt mal so vor, dass ich meine eigenen Events/Termine poste und die meiner Freunde einsehen kann.
Simpel.
Aber hat auch Mehrwert. Bin in letzter Zeit des öfteren darauf gestoßen, dass es sehr schwierig ist die Termine meiner Freunde mit meinen abzustimmen und sei es auch nur um am Wochenende mal ein Bierchen zu trinken. Stelle mir ein recht großes Anwendungsgebiet vor. Egal ob für Sport oder Lerngruppen besagte Geburtstage oder sonstiges. Das Problem ist immer das gleiche, wie bekomme ich alle unter einen Hut!? Genannte Anwendungsgebiete lassen eine Menge Spielraum für Multiplikatorkooperationen.
Bin also gespannt. Wenn die Gründer das gleiche Herzblut in die Seite legen wie in den 2. Teil des Early Adopter Songs, dann haben sie mich.
Dragon Hunter 2, unbedingt ansehen!!!!!
Wer Dragon Hunter 1 kennt, wird Dragon Hunter 2 erst richtig geil finden. Unbedingt ansehen.
Getty-Abmahnwelle, kein gutgläubiger Erwerb geistigen Eigentums
Der Spiegel veröffentlichte heute folgenden recht interessanten Artikel. Ich werde ihn jetzt nicht wiederholen, die haben´s ja schon geschrieben. Was da so drin steht ist ja alles ziemlich gut nachvollziehbar. Doch so mancher wird sich bei dem folgenden Abschnitt ein wenig stutzig bzw. werden viele jetzt wieder aufschreien und das deutsche Rechtssystem beklagen.
Webdesigner sollen für Bildmissbrauch haften
Dennoch: Wer eine Webseite betreibt, haftet erst einmal gegenüber Getty für ohne entsprechende Lizenz genutzte Fotos – egal wer diese online gestellt hat. Anwalt Hein: “Laut Gesetz hat Getty hier unabhängig vom Verschulden einen Unterlassungsanspruch an die Betreiber der Seiten. Meine Mandanten zahlen also und versuchen dann die Webagenturen in Regress zu nehmen. Hier sind derzeit mehrere Verfahren anhängig, ich bin da zuversichtlich.”
Doch hier gibt es nichts zu beklagen. Unterschieden werden müssen zwei Dinge. Zum einen der Unterlassungsanspruch die Bildnutzung zu unterlassen, was schon einmal Geld kostet. Zum anderen auch, dass man ja über eine gewisse Zeit nunmal das Eigentum eines anderen genutzt habe, was wiederum Gebühren für diesen Zeitraum kostet.
Zwar wird jetzt im Artikel eingeworfen man habe das Bild ja z.b. durch die Agentur, die den Webauftritt erstellte, ordnungsgemäß erworben. Aber muss man folgendes Wissen.
Es gibt keinen gutgläubigen Erwerb von geistigem Eigentum. Das heißt auch in dem Falle des Erwerbs mittels einer Agentur hat man keine Nutzungsrechte oder sogar das Eigentum erworben.
Anders wäre dies z.B. bei einem Fahrrad, einer Vase, einem Buch usw. Erwerbe ich dieses im guten Glauben, so habe ich das Eigentum auch erworben. (An die Juristen unter euch, Einzelfälle wie Auto und Co. mal ausgenommen:-))
Da denkt man ein Bild wäre doch weniger greifbar wie ein Buch, denkste!