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Don´t be evil, die Googlefalle

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Ich las heute über das neue Buch von Gerald Reischl namens Googlefalle. Der Inhalt gibt das wieder worüber ich seit geraumer Zeit nachdenke.Was macht Google mit unseren Daten, welche Möglichkeiten eröffnen sich hierdurch und wollen wir das überhaupt?? Ich selbst mache mir gelinde ausgedrückt Sorgen um das was wir uns mit unserem eigenen Nutzerverhalten auf Google, nebst Partnerseiten, zufügen werden. Der Inhalt und Zweck des Buches wird von Reischl folgendermaßen beschrieben. 

 

Es wird anhand von Fakten bewiesen, dass Google seit Jahren schon der eifrigste Datensammler der Welt ist, dass es zahlreiche Patente auf Methoden gibt, mit denen die Internet-Nutzer verfolgt, analysiert und kategorisiert werden. Dass Versprechen, keine Daten auszuwerten und sie nach 18 Monatenzu löschen, nur Lippenbekenntnisse sind und warum man Informationen und Daten über die Nutzer braucht, um auch in Zukunft erfolgreich sein zu können. In der “Google-Falle” steht aber auch, welche Pläne Google für die Zukunft hat; warum es ins Handy- und Telekom-Geschäft einsteigen will und wie es den kompletten Werbemarkt – vom Internet über Zeitungen bis hin zum TV– dominieren will. Und wenn Google an Projekten arbeitet, die sich mit Medizin, Genforschung und Genanalyse beschäftigen, sollte uns das zu denken geben und Angst machen. Google ist schon längst keine bloße Suchmaschine mehr. Es ist eine der wertvollsten Firmen derWelt, die es einem ausgeklügelten PR-Konzept und der großen Masse an begeisterten Internet-Nutzern zu verdanken hat, dass deren Chefs zu den reichsten Geschäftsleuten der Welt gehören. Auf Kosten des Datenschutzes. 

 

Quelle: www.googlefalle.com/googlefalle/ 

 

Ich kann und möchte Reischl mit Nachdruck zustimmen.  Mit unserem unbedarften Verhalten gegenüber dem coolen und doch so besonders hippen Webdienst schaffen wir uns einen vollkommen neuartigen Monopolisten. Und zwar keinen, der nur durch sein Betriebssystem die Art der von uns verwendeten Programme beeinflussen kann.

Sondern ein Informationsmonopol, ein Unternehmen, welches durch seine Dienste beeinflussen kann was uns als Information zugänglich gemacht wird und welcher Trend, welches Produkt, ja sogar welche Meinung wir bei unserer Suche für relevant betrachten. Denn nicht von der Hand zu weisen ist, dass gerade die Funktionsweise von Google darin besteht nicht relevante Suchergebnisse auszublenden.   

 

Wenn ich also einmal laut denke. 

 

Ein Mantra ist ein beschreibender Beisatz, welcher ein Unternehmen beschreibt, vielmehr noch die Marke unterstreichen soll. Das Mantra soll hierbei den Betrachter in eine bestimmte Richtung lenken, weg von Emotionen oder Visualisierungen die mit dem Verhalten des Unternehmens oder der Marke in Verbindung gebracht werden könnten, aber nicht gewollt sind. Ein Marke spiegelt also immer das wieder, was ein Unternehmen gerne sein und welchen Eindruck es erwecken möchte. Als Beispiel wäre BMW „Freude am fahren“ zu nennen.  

 

Den Bezug des BMW Mantras verstehe ich sofort, ich kann mir meine Begeisterung sogar bildlich vorstellen. Aber was soll ich mir unter „Don´t be evil“ vorstellen? 

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Written by Roy

März 22, 2008 um 6:39 pm

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