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Leben heißt, auch mal nach Rechts und Links zu schauen!

Michael Ammers Model Märchen

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Ich habe Ostern genutzt um wieder einmal mit meinen Freunden aus Wuppertal Party zu machen.Der Abend startete mit einem fröhlichen Sit-in und sollte dann in die Villa Media verlagert werden. Da ich mich um die Abendplanung nicht gekümmert hatte erfuhr ich auch erst im Taxi, dass wir zu einer der „berühmten“ Michael Ammer Model Nights fuhren. So mancher fleissiger RTL Zuschauer wird die Bilder solcher Parties sicherlich kennen.Eine Horde von jungen aufgestylten Mädels tanzen nymphoman um den Gastgeber, Michael Ammer, und seine Homies herum. Gefördert wird die Anmut der lasziven Bewegungen durch besonders „edle“ Tropfen wie Wodka Red Bull und ein paar prägnant auf den Tischen drapierten Flaschen Champagner. So schaut´s aus! Aber woher kommen die ganzen VIP – Models, wer sind die vielen Ammer Homies und vor allem, wer zahlt den ganzen Kram eigentlich??? Also, das läuft so. In der Zeitung gibt es einen Aufruf, man möge sich bitte für die Ammer VIP Lounge zu besagter Party bewerben. Ja richtig, bewerben! Mit Bild und allem was man eben so zu bieten hat. Ob man auch einen Lebenslauf mit entsprechenden männlichen Referenzen und einem Empfehlungsschreiben des eigenen Einsatzes vorweisen muss, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber ich denke ein wenig Erfahrung im Bereich VIP – partying sollte man schon aufweisen. Nach eingehender Begutachtung von……keine Ahnung von wem, von mir jedenfalls nicht…..wurden nunmehr, so erzählt man sich, aus den 400! willigen Mädels rund 150 ausgewählt.Eine ganze Menge, angesichts des gar nicht so großen VIP – Bereiches. Aber Angebot und Nachfrage regeln schließlich den Preis. In diesem Fall bedeutet dies wohl eher, dass auch der letzte VIP Gast noch eine abbekommen sollte. Nun zu den VIP – Gästen. Ich kann keine Namen nennen, kann auch keine Fotos zeigen. Nicht, dass ich dies nicht würde. Vielmehr war einfach keiner der üblichen Statisten aus Bild, Gala und Co anwesend. Da lohnte es sich auch nicht meinem Fotohandy die Belegung von 1 MB Speicherplatz zuzumuten.Wer waren dann also die Ammer Homies? Ganz klar, die mit den Sonnenbrillen waren wohl Ammerche Freunde. Der Rest bestand aus zahlenden Wuppertaler VIP´s. Hier erkannte ich einige sofort. Da war zum einen der Pizzajunge aus der Bahnhofsstraße und dann sah ich aus dem Augenwinkel auch noch den Typen aus dem Saturn, der uns die Waschmaschine gebracht hat. Die Glücklichen mussten das zuvor beschriebene Bewerbungsverfahren natürlich nicht durchlaufen auch wenn´s besser wäre. Für nur 75 € konnten diese sich nunmehr einem all-inclusive Abend widmen. O.g. Getränke halfen den Protagonisten des Edelimages zu feuchten Zungen, deren Sabber beim Anschmachten der Modells gerecht verteilt werden konnte. So manches „Model“ hatte dann auch nicht nur Augen für den, an einen Ringeinlauf erinnernden, Auftritt von Michael Ammer, sondern wandte sich auch ab und an mit dem Schampus in der Hand dem außerhalb des VIP-Bereichs wartenden Freund gemeinen Volk zu. Damit ist jetzt auch geklärt, wer die Party bezahlt. Meine Freunde und ich, die im Very Unimportant People Bereich Bier zu überhöhten Preisen trinken und dem Pizzajunge unter der Woche auch schon mal ein Trinkgeld geben. Wir sehen uns in der nächsten Modelmetropole! Am 5.4., in Bad Nenndorf.Ich glaube das liegt zwischen Hamburg und München!

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Written by Roy

März 24, 2008 um 6:48 pm

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